News

Jänner 2023

Aktuelle Infos zu Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien für den Metallbau

Um Ihnen bestes Service zu bieten aktualisieren wir relevante Informationen wie Links zu Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und sonstigen Informationen für den Metallbau.
Die aktuellen Informationen finden Sie unter Service -> Normen & Gesetze für den Metallbau

Baukostenveränderungen

Aktuelle Daten zu den Baukostenveränderungen Schlosser - Leichtmetall und Schlosser - Konstruktiver Stahlbau finden Sie im Login-Bereich unter Baukostenveränderungen.

Großhandelspreisindex

Aktuelle Daten zum Großhandelspreisindex für Eisen und Stahl finden Sie im Login-Bereich unter Großhandelspreisindex.

2022

Die Lizenz zum Metallbau

Das AFI – Aluminium-Fenster-Institut vergibt ab 1.1.2023 für alle in der Metallbaubranche tätigen Unternehmen Lizenzen der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER.

Gemeinschaftsmarke öffnet sich
Das AFI öffnet sein drei Jahrzehnte bewährtes Kommunikations-Netzwerk ab 1.1.2023 für alle Metallbaubetriebe und für Unternehmen, die in der österreichischen Metallbaubranche tätig sind. Die Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER – die in der österreichischen Bevölkerung einen Bekanntheitsgrad von rund 30 % und einen entsprechend hohen Markenwert zu verzeichnen hat – steht dabei im Fokus. Sie ist die thematische Brücke zum gesamten Metallbau. Türöffner in die Alu- und Metallbaubranche ist der Erwerb einer AFI-Lizenz!

Metallbau im Mittelpunkt
Durch das ab Jänner 2023 aktive neue Geschäftsmodell in dessen Mittelpunkt die österreichischen Metallbauunternehmen stehen, wird das AFI in Kooperation mit der AMFT – Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden gemeinsam mit Systemanbietern, Oberflächenveredelungsbetrieben, Glasproduzenten und anderen Unternehmen bzw. Organisationen der Branche tätig sein.

AFI.ZUKUNFT
Die Formel ist leicht zu merken. Das „Jetzt des AFI“ bestimmt die „Zukunft des Metallbaues“. Kernbereiche sind die Interne Kommunikation und das neutrale Metallbau-Marketing.

Im Rahmen der Internen Kommunikation ermöglicht der Verein die Entwicklung von Positionen die Lizenznehmer und Lizenzpartner von innen her stärken. Nach außen fungiert das AFI als neutrales öffentliches Sprachrohr für den hochwertigen Metallbau. Mit dem AFI verfügt die österreichische Metallbaubranche über eine Qualitäts-, Image- und Marketingplattform, die mit Bauherren, Architekten und Journalisten sowie Bau-, Architektur- und Nachhaltigkeits-Organisationen bestens vernetzt ist.

Als Vision gilt der Aufbau einer Metallbau.Influencer.Community, die – auch online(!) – selbstbewusst kommuniziert was der Metallbau kann. Kurz gesagt: Das Aluminium-Fenster-Institut ist und bleibt die einzige Organisation in Österreich, die über den Bereich „Aluminium am Bau“ öffentlichkeitswirksam informiert.

Leistungen im Rahmen der Lizenz
Das neue Lizenzkonzept AFI.ZUKUNFT enthält neben gemeinsamen Aktivitäten zahlreiche Direktleistungen für in der österreichischen Metallbaubranche tätige Unternehmen. Beispiele sind branchenspezifische sowie regionale Impulstreffen, regionale und unternehmensspezifische Werbe-, PR- und Social-Media-Kampagnen, Aktivitäten rund um das AFI-Weißbuch der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER, die Ausschreibung des Aluminium-Architektur-Preises in Kooperation mit namhaften österreichischen Architektur-Organisationen sowie die Entwicklung einer portfoliogerechten Lizenznehmerliste mit hohem Mehrwert für Auftraggeber und Auftragnehmer.

Angebote für Lizenz-Einstieg
Wir bieten allen Metallbaubetrieben einen sehr attraktiven, direkt mit dem AFI abzuschließenden, Lizenzvertrag an. Weiters werden AFI-Lizenz-Partnerschaften für Unternehmen sowie Organisationen angeboten die in der Metallbaubranche tätig sind. Das sind Aluminium-Profilsystem-Anbieter, Oberflächenveredelungsbetriebe, Glasanbieter, IT-Unternehmen, Architekturorganisationen, Bauherrenvereinigungen usw. Im Rahmen von Early-Bird-Angeboten gelten besonders günstige Lizenz-Konditionen.

LIZENZ. JETZT.
Erwerb einer Lizenz der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER | office@alufenster.at oder an harald.greger@alufenster.at oder +43 1 9834205 bzw. +43 664 2325170

LIZENZ JETZT ERWERBEN
 

Neues AMFT-Merkblatt zur Wartung bei Metallbauleistungen

Auch noch in der heutigen Zeit ist es in der Baubranche nach wie vor nicht allen klar, dass Fenster, Türen, Tore und Fassaden einer regelmäßigen Wartung (Instandhaltung) unterliegen. Ganz zum Unterschied zur Automobilbranche, wo Serviceintervalle als selbstverständlich erachtet werden. Auch die Produkte des Metallbaus unterliegen einer Alterung und Abnutzung, die wie auch bei anderen Produkten unvermeidbar ist.

Welche Arbeiten in welchen Intervallen für die Wartung vorzusehen sind, ist vom Hersteller vorzugeben. Die wiederkehrende Wartung bringt einige Vorteile mit sich, wie z.B. Vorbeugung von Störungen, minimierte Betriebs- und Instandhaltungskosten, Erhöhung der Lebensdauer der Produkte und damit den langfristigen Erhalt der Investition des Bauherrn, um nur einige zu nennen. Nicht selten kommt es vor, dass Wartungsarbeiten in der Gewährleistungsphase als vertragliche Verpflichtung der Unternehmen gesehen werden. Dabei erfolgt die Abgrenzung der Gewährleistung zur Instandhaltung meist nicht korrekt und folgend daraus entstehen Meinungsverschiedenheiten, die dann oft in einem Rechtsstreit enden.  

Die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT) möchte mit dem neuen Merkblatt „Wartung bei Metallbauleistungen“ beide Vertragsparteien informieren und sensibilisieren. Das Merkblatt beleuchtet dabei die juristischen Aspekte der Wartungspflichten für Auftraggeber und Metallbauer und hilft Verständnis für dieses heikle Thema zu schaffen.

Download AMFT-Merkblatt WA01 "Wartung bei Metallbauleistungen"

AMFT-Fachseminar & Workshop "Preissteigerungen & Lieferengpässe – Wege aus der Projektkrise"

Die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT) hat am 20. Oktober 2022 das Fachseminar zum Thema „Preissteigerungen & Lieferengpässe – Wege aus der Projektkrise“ in der Wirtschaftskammer Österreich abgehalten.

Durch multiple Krisen wie die Corona-Pandemie, dem Ukraine-Krieg und der einhergehenden Energiekrise kam es am Bausektor zu eklatanten Preissteigerungen und auch Lieferengpässen bei vielen Waren. Dies hatte und hat nach wie vor erhebliche Auswirkungen auf Auftraggeber und Auftragnehmer. Wie soll und kann mit den Auswirkungen umgegangen werden, wen treffen welche Rechtsfolgen aus einem ABGB-Vertrag oder bei einem Vertrag nach ÖNORM B 2110? In welcher Sphäre ist welches Risiko zu tragen und worauf ist zu achten?

Dr. Nikolaus Weselik, Rechtsanwalt und Seniorpartner der RA Kanzlei CM/S Reich Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH, einer der führenden Anwälte und Spezialisten für Bau- und Immobilienrecht hat zu den verschiedenen Fragen und Bereichen diesen Themenkreis betreffend, referiert.

Nach einer grundlegenden, aber sehr kurzweiligen Einführung in die Rechtsthematik sowie der Unterscheidung zwischen den verschiedenen Vertragsformen und deren Eigenheiten, wurde im Anschluss in einem gemeinsamen Workshop mit den Präsenz- und Onlineteilnehmern Lösungsansätze für bestehende Verträge und künftige Vertragsgestaltungen besprochen und erörtert. Sowohl konkrete Fragestellungen wurden behandelt als auch beispielhafte Informationen zur möglichen Vertragsgestaltung weitergegeben.

Mit großem Interesse wurden mögliche Änderungen der Vertragsbedingungen mit Anpassungsklauseln zu verschiedenen Vertragsbereichen verfolgt und ausgiebig dazu diskutiert.

Behandelt wurden unter anderem Covid-19 Klauseln, Höhere Gewalt Klauseln, Wirtschaftsklauseln, Preisgleitklauseln oder Neuverhandlungsklauseln, die in künftigen Vertragsgestaltungen berücksichtigt werden können und auch sollten. Die geänderten Rahmenbedingungen durch die Krisen und deren Auswirkungen erfordern neue Regelungen zum Vorteil für beide Vertragsparteien und der Projektumsetzung.

Neben der fachlichen Information und Diskussion war auch Zeit für das Netzwerken und zum Austausch in der Branche gegeben, die auch genutzt wurde. Das Feedback der Teilnehmer ist sehr positiv ausgefallen und wir freuen uns schon auf künftige Veranstaltungen.

AMFT-Fachseminar und Workshop „Preissteigerungen & Lieferengpässe – Wege aus der Projektkrise“

In den vergangenen Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT) wurde vielfach der Wunsch für kompakte Seminare zu einzelnen Themenbereichen geäußert. Dem kommen wir gerne mit unserem AMFT-Fachseminar & Workshop „Preissteigerungen & Lieferengpässe – Wege aus der Projektkrise“ nach.

Ein Seminar samt Workshop zum aktuellen Thema der Preissteigerungen und Lieferengpässe bei Bauprojekten. Nach einer rechtlichen Einführung werden wir im Rahmen eines gemeinsamen Workshops aktuelle Fälle und Fragestellungen zum Thema erörtern und Lösungsansätze erarbeiten.

Die einleitenden rechtlichen Informationen zu diesem Thema umfassen die Darstellung der gesetzlichen Risikoverteilung bei Lieferengpässen, bestehende wichtige Abweichungen in der ÖNORM B 2110, vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten zur Risikoverteilung in der Praxis, die Darstellung der Rechtsfolgen von Verzug und Behinderung bis hin zur eintretenden Unmöglichkeit der Leistungserbringung sowie in diesem Zusammenhang bestehende Besonderheiten bei Verträgen mit Konsumenten und vorbeugende Möglichkeiten der Vertragsgestaltung.

Erfahren Sie, welche Risikotragungsregeln die ÖNORM B 2110 vorsieht und welche Folgen ein Lieferverzug des Lieferanten hat. Holen Sie sich einen Überblick über bestehende Auslegungen von Vertragsinhalten zum Thema sowie zu den Möglichkeiten der Vertragsgestaltung und erhalten Sie Lösungsansätze anhand verfügbarer Vertragsanpassungsklauseln.

Workshop:

Für einen zielgerichteten und praxisnahen Workshop bitten wir Ihre aktuellen Aufgabenstellungen zum Thema einzubringen. Senden Sie uns dazu im Vorfeld (bestenfalls mit Ihrer Anmeldung) Ihre Informationen zu, die dann im Workshop konkret und lösungsorientiert bearbeitet werden können (amft@fmti.at).

Alle übermittelten Informationen werden anonymisiert behandelt.

Themenübersicht:

  • Vertragsanpassungsklauseln
  • Preisgleitklauseln
  • Sonderrisiken- und Neuverhandlungsklauseln
  • Folgen bei Lieferverzug des Lieferanten
  • Unzumutbarkeit und Unerschwinglichkeit der Leistung
  • Risikotragung und Unmöglichkeit der Leistungserbringung
  • Risikotragungsregeln der ÖNORM B 2110
  • Möglichkeiten der Vertragsauflösung bei Bauverträgen
  • Grenzen der Leistungsänderung und Preisanpassung bei Verträgen mit Verbrauchern

Zielgruppe:

Personen, die

  • mit der Preisgestaltung und Abwicklung von Projekten beschäftigt sind
  • mit Lieferengpässen, Baustopps oder Bauzeitenverzug konfrontiert sind
  • mit der Gestaltung der Vertragsbedingungen befasst sind
  • mit der Erstellung oder Prüfung von Mehrkostenforderungen wegen Lieferengpässen oder Preissteigerungen beschäftigt sind
  • Bau- und Baunebengewerbe, Metallbau, Stahl- und Fassadenbau, Elektro- und Haustechnikunternehmen sowie weiteren Bauunternehmungen angehören

Vortragender: Dr. Nikolaus Weselik

Rechtsanwalt und Seniorpartner der RA Kanzlei CM/S Reich Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH mit dem Sitz in Wien und mehreren Standorten im Ausland, insbesondere im südosteuropäischen Raum. Leiter der Fachabteilung für Bau- und Immobilienrecht. Seit über 30 Jahren mit rechtlichen Fragen aus diesem Bereich befasst. Er gilt als einer der führenden Anwälte und Spezialisten für diesen Fachbereich und hat zahlreiche Bücher und sonstige Publikationen verfasst.

DETAIL-INFORMATION:
Was:
AMFT-Fachseminar & Workshop
„Preissteigerungen & Lieferengpässe – Wege aus der Projektkrise
Wann:
20. Oktober 2022, 9.00 bis 13.00 Uhr, anschließend Networking
Wo: Wirtschaftskammer Österreich | Wiedner Hauptstraße 63 | 1045 Wien| Saal 5
Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT)
Kooperationspartner: Aluminium-Fenster-Institut (AFI), Bundesinnung der Metalltechniker & Fachverband Metalltechnische Industrie

-> Anmeldeformular

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie unter www.amft.at/amft-fachseminar. 

Nützen Sie die Gelegenheit für Ihren Informationsvorsprung sowie zum Networking und melden Sie sich sowie Ihre Mitarbeiter rasch an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den fachlichen Austausch mit Ihnen.

SAVE THE DATE: AMFT-Fachseminar & Workshop

In den vergangenen Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT) wurde vielfach der Wunsch für kompakte Seminare zu einzelnen Themenbereichen geäußert. Dem kommen wir gerne mit unserem AMFT-Fachseminar & Workshop mit dem Titel „Preissteigerungen & Lieferengpässe – Wege aus der Projektkrise“ nach.

Termin: 20. Oktober 2022
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien, Saal 5

Vortragender: Dr. Nikolaus Weselik

Rechtsanwalt und Seniorpartner der RA Kanzlei CM/S Reich Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH mit dem Sitz in Wien und mehreren Standorten im Ausland, insbesondere im südosteuropäischen Raum. Leiter der Fachabteilung für Bau- und Immobilienrecht. Seit über 30 Jahren mit rechtlichen Fragen aus diesem Bereich befasst. Er gilt als einer der führenden Anwälte und Spezialisten für diesen Fachbereich und hat zahlreiche Bücher und sonstige Publikationen verfasst.

Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.

Die Einladung mit weiteren Details und der Anmeldemöglichkeit folgen in Kürze.  

Bei Rückfragen sind wir gerne für Sie da.
Sabine Voitiech | Telefon 05 90 900-3412 | E-Mail amft@fmti.at.

Österreichischer Metallbautag 2022 mit neuerlichem Rekordbesuch

 

Am 22. April fand der Österreichische Metallbautag 2022 im Sporthotel Wagrain statt. Teilnehmer aus ganz Österreich sowie benachbarten Ländern waren vertreten. Nach mehr als zwei Jahren Pandemie und mehrfachen Verschiebungen nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und für ausgiebige Gespräche. Mit mehr als 170 Teilnehmern bestätigte die Veranstaltung ihren Ruf als optimale Kommunikationsplattform und bot mit seinem Tagungsprogramm „FOR FUTURE“ einen bunten Mix an Informationen.
Ein attraktives und umfangreiches Ausstellerprogramm brachte den Gästen innovative Neuigkeiten bei Produkten und Dienstleistungen aus den unterschiedlichen Bereichen der verbundenen Zulieferindustrie.

Gemeinsame Gespräche rücken in den Fokus
Der am Vorabend zum zweiten Mal veranstaltete Netzwerkabend war diesmal mit mehr als 100 Gästen fast eine Verdoppelung der Teilnehmer und zeigte, wie wichtig der Austausch untereinander gerade in Zeiten wie diesen ist. Namhafte Branchenvertreter nutzten die Gelegenheit für gute Gespräche in lockerer Atmosphäre. Ein Abend mit Begeisterung als Vorgeschmack für eine gute Veranstaltung.

Bundesinnungsmeister KR Harald Schinnerl als Vorsitzender des Veranstalters, der Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT), eröffnete am Tag darauf die Fachtagung. Im Anschluss folgte ein vielseitiges Vortrags- und Informationsprogramm für die Gäste.

Informationen und spannende Diskussionen
Der Bogen der Vorträge spannte sich über viele relevante Branchenthemen hinweg.
Gleich zu Beginn wurden dienliche Hinweise zur richtigen Umsetzung schallschutztechnischer Anforderungen gegeben um dann die Möglichkeiten zur Vertragsanpassung in Zeiten von massiven Preisschwankungen und Lieferengpässe zu beleuchten. Der anschließende Fakten-Check am Metallbaumarkt erteilte der eingeleiteten wirtschaftlichen Erholung nach zwei Jahren Pandemie einen herben Rückschlag.

Ein spannendes Bild für die Zukunft zeichneten die Ausführungen zu den Anwendungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz am Bau, wobei der Einsatz in verschiedenen Bereichen und Anwendungen von Unternehmen und Projekten sehr vielversprechend erscheint.

Weitere Programmpunkte waren die Vorstellung des Onlinetool PAROLI®, einer einfachen Suchmaschine zur Aufklärung rechtlicher Vertragsklauseln sowie Informationen zu den Aktivitäten der AMFT und dem Aluminium-Fenster-Institut (AFI).
Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Fachkräfteausbildung“ lieferte spannende Eindrücke aus den unterschiedlichen Blickrichtungen der anwesenden Experten. Ein neuer Lehrgang für Fassadentechnik und digitales Baumanagement an der HTL Kramsach soll künftig Fachkräfte für die Branche ausbilden.

Ein weiterer Höhepunkt waren auch die Darbietungen von Robert Seeger jun. zu digitalen Überlebensstrategien und für mehr Mut für die Branche.

Österreichischer Metallbautag wird ausgebaut
Das rege Interesse und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer ist für den Veranstalter ein zusätzlicher Anstoß, den Event in Zukunft weiter auszubauen und die Branche noch besser zu vernetzen. So soll zukünftig im Rahmen der Veranstaltung ein österreichischer Metallbaupreis für herausragende Metallbauleistungen vergeben werden betont Anton Resch, Geschäftsführer der AMFT.

Insgesamt stieß das abwechslungsreiche Programm beim Österreichischen Metallbautag, die sehr gute Organisation, wie auch die gewählte Austragungslocation bei den Teilnehmern auf ein sehr positives Echo.

>> Fotos der Veranstaltung

Neue Ausbildung „Fassadentechnik und digitales Baumanagement“ an der HTL Kramsach

In Kramsach (Bezirk Kufstein) können Schülerinnen und Schüler ab kommendem Schuljahr die „HTL Fassadentechnik und digitales Baumanagement“ besuchen.

Mit dem 5-jährigen, österreichweit einzigartigen HTL-Zweig werden technisch interessierte junge Men-schen angesprochen, die sich mit Bautechnik und digitalem Baumanagement befassen wollen. Ein Internat ist am Campus der HTL Kramsach vorhanden. 

Mit dem Aufbaulehrgang Glastechnik (Fassade) können Absolventen eines Lehrberufes oder Fachschule profitieren, die Ihre Ausbildung zur bestehenden Qualifikation hinsichtlich Bautechnik, Fassade und digitales Baumanagement vertiefen wollen. 
Die Ausbildungen führen zur Matura (Reife- und Diplomprüfung) und für den Ingenieurstitel kann nach zwei Jahren einschlägiger Arbeit angesucht werden. 

Ein zusätzliches Kolleg Glastechnik (Fassade) steht jenen zur Verfügung, die bereits eine Reifeprüfung abgelegt haben und Ihre berufliche Orientierung in Richtung Bautechnik und digitalem Baumanagement lenken möchten. Auch das Kolleg führt zur Diplomprüfung und der Ingenieurstitel kann angesucht wer-den.

Die AMFT hat das Projekt seit geraumer Zeit unterstützt, Bedarfserhebungen für diese Ausbildung vorgenommen, gemeinsam mit Vertreter der Bildungspolitik der WKO Termine beim Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung wahrgenommen, um diese Ausbildungsform zu ermöglichen. Es freut uns sehr, dass es der Schule gelungen ist, diese für unsere Branche so wichtige Ausbildung heuer erstmals verankern zu können.

Nutzen Sie die Chance in Ihrem Unternehmen und bilden Sie Fachkräfte für Ihre Zukunft aus!

YouTube-Video „NEU! Fassadentechnik an der HTL Kramsach - ab Herbst 2022“

Weitere Informationen erhalten Sie bei der HTL Kramsach, Mariatal 2, 6233 Kramsach, Telefon: +43 (0)5337 62623, E-Mail: direktion@htl-kramsach.ac.atwww.htl-kramsach.ac.at.  

Mit freundlicher Unterstützung: AMFT | Fachverband Metalltechnische Industrie | Bundesinnung der Metalltechniker

Logo Fachverband Metalltechnische Industrie
Logo der Bundesinnung der Metalltechniker